Isla del Paso

Magazin für Inselkultur

“Manhattan” von Matte Stephens

"Manhattan", Gouache auf Holz, 40 x 60 Zemtimeter

Ein Werk des Künstlers Matte Stephens. Wirkt durchaus etwas infantil, gefällt mir aber gerade deswegen. Ich fühle mich auf angenehme Weise an imaginäre Kinderbücher aus den 60er-Jahren erinnert. Wer mir zustimmt, kann das Werk kaufen und zwar hier für ca. 1.000 Euro plus Versand.

(via this isn’t happiness)

John Barry und Gilligan’s Island

John Barry, 2006 in der Royal Albert Hall, Foto: Geoff Leonard

Ich bin natürlich tief bestürzt über den Tod von John Barry (3.11.1933 bis 30.1.2011).  Sein, in Kollboration mit Monty Norman verfasstes Bond-Theme war genial und wird nicht unerheblich zum Erfolg der Filme beigetragen haben. Diesen damals neuen Habitus der Filme, diese Mischung aus Coolness, Eleganz, Tod und Sex, findet sich meiner Meinung nach auch im Bond Theme wieder. Allein diese klagenden Bläser unter der TWÄNGGG-Gitarre … Ein Traum!

Für alle, die eine E-Gitarre haben: Die Tabulatur des Themes gibt’s hier. Wichtig ist das Timing. Ich kann das nur spielen, wenn ich was getrunken haben, weil es auf coole Weise “eierig” interpretiert wurde. Auf Youtube gibt es auch jemanden, der spielt das Stück auf der Ukulele. Von der Idee her super, aber die Umsetzung klingt für meine Ohren zu matt. Zu wenig Twänggg.

In seinen späteren Jahren soll Barry leider stark nachgelassen haben. Spätestens nach seiner Emigration in die USA wurden seine Filmmusiken deutlich glatter und einfallsloser, erreichten allerdings nie die Untiefen anderer Emigranten, allen voran Mehr »

“Winter in Hell”

Ich bin kein Freund von Winterbildern, muss aber anerkennen, dass die kalte Jahreszeit mitsamt ihrer Naturschauspiele ihre Fans hat. Also bitte: Enrique Pacheco war ein Jahr auf Island und hat die Zeit genutzt um einen recht eindrucksvollen Film aufzunehmen. DAS ist definitiv Winter …

Winter in Hell from Enrique Pacheco on Vimeo.

Fotos aus Haiti

Jeremy Cowart war im Rahmen eines Hilfsprogramms in Haiti und hat dort sehr eindrucksvolle Fotos geschossen. Die Bilder geistern durchs Netz und Aufhänger ist nicht etwa Haiti, Erdbeben, Not, Leid, sondern ausschließlich das iPhone 4, mit dem die Bilder gemacht wurden. Auch Cowart selbst ist dieser Punkt am wichtigsten, was ich etwas befremdlich finde.

(via Kraftfuttermischwerk)

Tennisball-Insel entdeckt

Litte People Project

Fotos: Slinkachu

Es ist eine dieser Ideen, bei denen ich nicht weiß, warum ich sie gut finde, es aber ohne jeden Zweifel tue. Beachtet bitte wie selbstbewusst der kleine Mann seinen Rettungsring vorschiebt und wie nett sich seine Lady in Positur stellt. Klickt auf die Fotos, dann seht ihr mehr.

Little People ProjectDas alles ist das Werk des Londoner Künstlers Slinkachu, der seit 2006 seine Minaturen in der britischen Hauptstadt aussetzt. Auf seiner Website “The Litte People Project” findet ihr noch zahlreiche andere Motive, die ebenfalls viel Spaß machen.

Little People Project

Tu nichts für 2 Minuten

The Rock Restaurant

Cool House

Die Fische sollen frisch sein, die Shrimps groß. Was ihr hier seht, ist das Fischrestaurant “The Rock Restaurant” vor der Küste Sansibars. Es gibt keine Parkplätze, und auch sonst hat die Szenerie befriedigend wenig Ähnlichkeit mit Sylt.

(via Likecool)

Gameras Anatomie

Letztens sah ich einen kurzen Ausschnitt aus einem Godzilla-Film und war mal wieder hingerissen von dieser herrlichen Zerstörungsorgie in Gips und Pappmaché. Bei weiteren Recherchen stieß ich dann auf Gamera, den ich hier vorstelle, weil er meiner Meinung nach zu wenig gewürdigt wird.

Also: Gamera ist – wie sein großes Vorbild Godzilla – ein fiktives Monster, das 1965 zum Amüsement allzu lethargischer Japaner erfunden wurde und durch eine Reihe von 13 Spielfilmen marodierte. Im Gegensatz zu Godzilla ist Gamera aber ein Beschützer der Menschheit gegen Aliens. Gamera kann Feuerbälle spucken, fliegen, mit Menschen in telepathischen Kontakt treten und sich in die eigene Schwanzspitze beißen (wobei unklar ist, wozu das gut sein soll). Ein japanisches Remake in drei Teilen, das mit dem Titel “Guardian of the Universe” startete, gilt Fans als absoluter Höhepunkt der Monsterfilme.

Gamera anatomical illustration -- -small

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Sonic Iceland

Sonic Iceland Screen

Kai Müller und Marcel Krüger haben eine schöne Seite über die Musikszene Islands online gestellt. Sonic Iceland bietet ausführliche Informationen über die kühle Insel und die Klänge, die sie hervorbringt.

Octopus Chair – Tiefseeflair im Wohnzimmer

Octopus ChairIch bin mir nicht sicher, ob ich die Anschaffung dieses Stuhls von Maximo Riera beim nächsten intimen Gespräch mit meiner Freundin durchsetzen kann. Die Pro-Argumente sind indessen gut. Das Möbel ist kein Gimmick, sondern von ernst zu nehmender Qualität. Riera hat da einiges an Hingabe reingesteckt, wie ihr beim Besuch seiner Homepage erfahren könnt. Und der Anblick dürfte die Wohnung schlagartig zur No-go-Area für die “Ich esse nur Fischstäbchen”-Fraktion machen.

(via nerdcore)