Isla del Paso

Magazin für Inselkultur

Der erste Surfer

Hier seht ihr das wahrscheinlich erste Foto eines Surfers, aufgenommen um 1890 auf Hawaii. Black and WTF, die das Bild freundlicherweise ausgegraben haben, berichten dazu, dass Missionare das Surfen verboten hatten, weil es dem religiösen Stumpfsinn nicht förderlich schien. Es kümmerten sich jedoch nicht viele um das Verbot, wie das Bild zweifelsfrei zeigt

Hawaii first Surfer

Japanische Ruinen und andere Sehenswürdigkeiten

Neben skurrilen japanischen Snacks, Sprachkritik und anderen interessanten Dingen zeigt www.michaeljohngrist.com auch die Bilder japanischer Ruinen. Ich weiß nicht warum es so ist, aber ich sehe solche Bilder ausgesprochen gerne.

Das Okawa Grand Hotel in Izu. Der Pool wird noch heute von Kindern benutzt. Ansonsten steht das Gebäude seit Jahren leer.

Eine neue “Rainbow Warrior”

Greenpeace plant eine Neuauflage des legendären Aktivisten-Schiffs und hat hierzu eine sensationelle Homepage ins Netz gestellt. Ich glaube, das war dieses Jahr das erste Mal, dass ich ein Intro nicht sofort weggeklickt habe. Richtig toll!

(via dyt)

Doku: Reggae Britannia

Auf Youtube könnt ihr eine sehr gute Doku über Reggae in Großbritannien sehen.

Showing how it came from Jamaica in the 1960s to influence, over the next 20 years, both British music and society, the programme includes major artists and performances from that era, including Big Youth, Max Romeo, Linton Kwesi Johnson, Jerry Dammers and the Specials, the Police, UB40, Dennis Bovell, lovers rock performers Carroll Thompson and Janet Kay, bands like Aswad and Steel Pulse and reggae admirers such as Boy George and Paul Weller.
The programme celebrates the impact of reggae, the changes it brought about and its lasting musical legacy.

(via Kraftfuttermischwerk)

Shredding the Ukulele

Ich habe ein Faible für Ukulelen, verstehe aber nie so richtig, warum viele Spieler immer das für dieses Instrument denkbar ungeeignetste Stück nehmen. Es ist natürlich ehrenvoll Korsakovs “Säbeltanz” auf vier Saiten zu spielen, aber es klingt hoffnungslos.

Ganz anders bei Jake Shimabukuru. Sein Tapping klingt ebenfalls nach Wahnsinn, aber es ist eine ernsthafte Art von Wahn. Ja, Bohemian Rhapsody ist auch dabei. Nette Doku.

Japanisches Grafik-Design der 20er- und 30er-Jahre

Ich sehe gerne Kunst und Grafik aus Japan, weil mir das Land fremd ist und immer ein wohliges Science-Fiction-Gefühl aufkommt. So auch hier, obwohl diese Bilder steinalt sind. Das wiederum, scheint mir, ist nicht einmal ein Widerspruch, weil gute Science Fiction im Grunde auch immer sehr retro daherkommt. Ich erinnere mal an Isaac Asimov und den ersten Alien-Film.

Hochzeitsnacht unter Wasser

Die Hochzeitsnacht sollte nicht unbedingt in der Jugendherberge stattfinden, da sind sich die meisten Paare einig. Außergewöhnliche Schlafzimmer sind daher heiß begehrt. Zu denen gehört auch die Honeymoon-Suite im Conrad Rangali Island Maldives Hotel.

Conrad Hotel Malediven

Von der Idee her finde ich das ganz nett. Aber ist das wirklich der perfekte Ort zum “Vollzug” der Ehe, um jetzt mal deutlich zu werden? Ich würde mich sehr beobachtet fühlen, bei all den Makrelen um mich herum. Und wie finden es die Insulaner, wenn Touristen kommen, um die Malediven “Land unter” zu erleben? Irgend jemand munkelte ja etwas von Klimaerwärmung, sowie steigendem Meeresspiegel, der den Malediven irgendwann einmal den Tag gründlich verderben könnte … Und was halten die auf der Insel zahlreich vertretenen Islamisten von derartig freizügigen Übungen? Solche Fragen kommen in einem Kasseler Sechs-Bett-Zimmer garantiert nicht auf.

(via Kotzendes Einhorn)

Happy Birthday Jules Verne

Kapitän Nemo mit Sextant auf dem Deck der "Nautilus"

Passend zu den Puppen von Marina Bychkova: heute hätte Jules Verne Geburtstag. Ich werde mich jetzt nicht lange mit Würdigungen aufhalten; das haben andere bereits getan. Außerdem habe ich Verne den Schund “Die geheimnisvolle Insel” noch nicht verziehen – diese Aneinanderreihung kleiner und größerer Fragmente, bevölkert mit Reißbrettfiguren. Der Unterschied zwischen dem Klassiker “20.000 Meilen unter dem Meer” und der Insel ist wirklich derartig frappierend, dass die Frage erlaubt sein muss: Wurde da der “Neger” nicht richtig ausgesucht?

Ihr habt richtig gelesen. Die politische Korrektheit ist eine Erfindung unserer Zeit und so fand im Frankreich des 19. Jahrhunderts niemand etwas dabei, Schreibergehilfen als Neger zu bezeichnen. Alexandre Dumas der Ältere etwa, ein Zeitgenosse Vernes, soll eine regelrechte Schreibwerkstatt unterhalten haben, in dem sich Gehilfen mit der Diktion des Meisters eine grob skizzierte Handlung mit Leben füllten. So erklärt sich also der gewaltige Ausstoß jener Autoren.

Dennoch: für die Isla del Paso ist Verne ein wichtiger Autor. Er bekommt kein Stück Torte, aber eine Kerze zünden ich doch an.

Kapitän Nemos Tochter – eine Puppe von Marina Bychkova

Ich bin sprachlos. Wundervoll! Allein die Ornamentik des Helms! – sie ist auf diesem Objekt so rührend fehl am Platz, dass ich sie als in höchstem Maße schützenswert empfinde. Die Künstlerin Marina Bychkova beschreibt ihre Arbeit so:

The helmet is hand carved and cast in Bronze with Sterling silver grate accents. This particular Deep Sea Diving helmet set with 6 cabochon Rainbow Moonstones. The helmet is hinged and removable and may be easily taken on and off the doll. Although it is fairly heavy, it can still be easily be supported and worn by the doll. Costume includes Bronze stilettos with rich, sea green straps for weighing down the diver to enable walking on the ocean floor. Short magnetic wig is removable.

Inspired by a Jules Vern fictional character Captain Nemo from Twenty Thousand Leagues under the Sea

Auch die anderen Puppen und Accessoires sind sehenswert.

Nicht mehr lange …

… ich kann den heißen Sand schon riechen …

(via pour 15 minutes d’amour)